Ausbildung
zur Schulseel­sorgerin /
zum Schulseel­sorger

Seit dem Schuljahr 2021-22 gibt es eine ökumensiche Ausbildung für die SCHULSEELSORGE

 

 

 

Evangelische Schulseelsorge ist ein durch den christlichen Glauben motiviertes und von der Kirche getragenes offenes Angebot an alle Menschen im Lebensraum Schule (SchülerInnen, LehrerInnen, Mitarbeitende an der Schule, Eltern). Sie bietet ein offenes Ohr, qualifizierten Rat, Hilfe und religiös-ethische Begleitung in den Herausforderungen des alltäglichen Lebens.

 

Damit leistet sie einen unverwechselbaren Beitrag zu einer lebendigen und menschenfreundlichen Schulkultur. Schulseelsorge bietet ein offenes Ohr Schulseelsorge bietet qualifizierten Rat Schulseelsorge bietet Hilfe Schulseelsorge bietet Begleitung.

Grundformen

Schulseelsorge hat eine implizite und eine explizite Dimension: Seelsorge kann und soll sich implizit in allen Feldern kirchlichen Handelns an der Schule ereignen. Schulseelsorge intendiert ein explizit gewolltes und reflektiertes seelsorgliches Handeln an Menschen im Lebensraum Schule. Sie ist als Seelsorge „Hilfe zur Lebensgewissheit“ und „Zuwendung zum einzelnen Menschen im Namen des Christentums und im Auftrag der Kirche“. Explizite Schulseelsorge kann sich in drei Grundformen zeigen:

 

1. Einzelgespräche

2. Begleitung von Gruppen - liturgische und spirituelle Formen

3. Vermittlung und Vernetzung zwischen Schule und Kirche

Verhältnis zum Religionsunterricht
Religionsunterricht kann heute die sichtbar vielfältigen Belange der Schulseelsorge vielfach nicht integrieren. Schulseelsorge steht deshalb als eigenständiges Arbeitsfeld im Schnittpunkt grundlegender Entwicklungslinien des Religionsunterrichts und der Schulentwicklung. Evangelische Schulseelsorge wird sich neben dem Religionsunterricht als eigenständiges Handlungsfeld und als besondere Form kirchlicher Präsenz an der Schule etablieren.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Oberkirchenrates.